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	<title>Stuttgart Solar</title>
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	<description>Stuttgart und Sonnenenergie</description>
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		<title>Was man bei Nahrung aus der Region beachten sollte</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2012 15:57:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Ökobilanz]]></category>
		<category><![CDATA[regional]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bewusstsein deutscher Verbraucher geht hin zu Lebensmitteln aus regionaler Produktion. Was in der japanischen Küche schon lange Tradition ist, greift gerade vor allem in der Spitzengastronomie um sich: Es scheint als würde eine Bannmeile von circa 15 Kilometern um das Restaurant gezogen und kein Produkt von außerhalb dieses Radius darf auf den Tisch kommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bewusstsein deutscher Verbraucher geht hin zu Lebensmitteln aus regionaler Produktion.</p>
<p>Was in der <a title="Blog: Japanisch gesund" href="http://wiey.wordpress.com/2010/10/02/japanisch-gesund/" target="_blank">japanischen Küche</a> schon lange Tradition ist, greift gerade vor allem in der Spitzengastronomie um sich: Es scheint als würde eine Bannmeile von circa 15 Kilometern um das Restaurant gezogen und kein Produkt von außerhalb dieses Radius darf auf den Tisch kommen. Das macht nur bedingt Sinn, wenn man der Studie glaubt, die das Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung im Internet zum Download <a title="ifeu-Studie" href="https://ifeu.de/landwirtschaft/pdf/Langfassung_Lebensmittel_IFEU_2009.pdf" target="_blank">bereitstellt</a>.  So kann es durchaus sein, dass Rindfleisch aus argentinischer Weidehaltung eine bessere <a title="Erneuerbare Energie" href="http://www.stuttgart-solar.org/category/erneuerbare-energie/" target="_blank">Energiebilanz</a> aufweist als Fleisch aus einem deutschen Mastbetrieb. Oder man überlege sich nur, was es für die Ökobillanz bedeutet, zwar sein Obst und Gemüse von einem regionalen Öko-Bauern zu beziehen, dafür aber jede Woche 20 Kilometer mit dem Auto zu diesem zu fahren.</p>
<p><a href="http://www.stuttgart-solar.org/wp-content/uploads/2012/11/Gemüse.jpg"><img class="size-full wp-image-871" title="Gemüse" src="http://www.stuttgart-solar.org/wp-content/uploads/2012/11/Gemüse.jpg" alt="Gemüse aus regionalem Anbau." width="100%" height="427" /></a></p>
<p>[IMG @flickr <a title="stkraus2012" href="http://www.flickr.com/photos/koelnblogging/" target="_blank">stkraus2012</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">cc</a>]</p>
<p>Auch ist es wenig fruchtbar, sein Obst im Winter vom benachbarten Gärtner zu beziehen, der dafür aber ein riesiges Gewächshaus mit viel Energie beheizen muss. Das Zauberwort heißt in diesem Zusammenhang ‚saisonal‘ in Kombination mit dem ‚regional‘. Denn nur wer im Winter auch mal auf seiner Erdbeeren verzichten kann und stattdessen auf <a title="erzeugende Industrie" href="http://www.stuttgart-solar.org/category/erzeugende-industrie/" target="_blank">Produkte</a> zurückgreift, die ohne Zufuhr von viel Energie in der Region gedeihen, darf dies mit ruhigem ökologischen Gewissen tun.</p>
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		<title>Der Weg der Einwegflasche</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2012 16:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzeugende Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Dosenpfand]]></category>
		<category><![CDATA[Einwegpfand]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pfandflasche]]></category>

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		<description><![CDATA[Zehn Jahre nach der Einführung des Dosenpfands lohnt es sich, einmal einen Blick auf das Konzept der Mehrwegflasche und den Effekt des verpflichtenden Pfandsystems zu werfen. Dieser liefert teilweise erstaunliche Erkenntnisse. Sichtbarer Effekt ist, dass tatsächlicher weniger zertretene und weggeworfene Dosen im Stadtbild vorzufinden sind. Zugleich sorgen die Pfandflaschen gerade in größeren Städten für einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zehn Jahre nach der Einführung des Dosenpfands lohnt es sich, einmal einen Blick auf das Konzept der Mehrwegflasche und den Effekt des verpflichtenden Pfandsystems zu werfen. Dieser liefert teilweise erstaunliche Erkenntnisse.</strong></p>
<p>Sichtbarer Effekt ist, dass tatsächlicher weniger zertretene und weggeworfene Dosen im Stadtbild vorzufinden sind. Zugleich sorgen die Pfandflaschen gerade in größeren Städten für einen kleinen Zuverdienst der sogenannten „sozial Abgehängten“, die einem die Flaschen in öffentlichen Parks geradezu aus der Hand reißen. Diese Sammler-Subkultur macht es zudem dem „Normalverdiener“ möglich, sich als Wohltäter zu fühlen, wenn er eine Pfandflasche mal nicht wegwirft oder zurückbringt, sondern einfach auf der Straße stehen lässt. Doch was ist mit dem ökologischen Effekt?</p>
<p><a href="http://www.stuttgart-solar.org/wp-content/uploads/2012/10/Pfandsammlerin.jpg"><img class="size-full wp-image-856" title="Pfandsammlerin" src="http://www.stuttgart-solar.org/wp-content/uploads/2012/10/Pfandsammlerin.jpg" alt="" width="100%" height="423" /></a></p>
<p>[IMG @flickr <a title="Flickr: DigitalArtBerlin" href="http://www.flickr.com/photos/digitalartberlin/" target="_blank">DigitalArtBerlin</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">cc</a>]</p>
<p>Zunächst einmal ist Dosenpfand ein irreführender Begriff, da sich dieses System genauso und inzwischen sogar hauptsächlich auf Flaschen bezieht, der amtliche Begriff lautet daher auch <em>Einwegpfand</em>. Ziel des Einwegpfands, das der damalige Umweltminister <a title="Jürgen Trittin" href="http://hanspedro.wordpress.com/2012/08/24/geschichte-jurgen-trittin-bundesminister/" target="_blank">Jürgen Trittin</a> 2002 für die Regierung Schröder durchsetzte, war es ursprünglich gewesen, durch eine finanzielle Hemmschwelle den Absatz und damit die Produktion von Wegwerfgefäßen langfristig zu reduzieren. Dadurch sollte ein Anteil von 80 Prozent ökologisch vorteilhafter Verpackungen erzielt werden, wie es in der Verpackungsverordnung heißt. Erstaunlicherweise ist allerdings genau das Gegenteil eingetreten.</p>
<p>Der Anteil von Einwegflaschen als Verpackung für nichtalkoholische Getränke ging seit 2002 kontinuierlich nach oben und liegt inzwischen laut dem <a title="Einwegflasche als Erfolgsmodell" href="http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article2319605/Pfandsysteme-Einwegflasche-ist-das-Erfolgsmodell.html" target="_blank">Hamburger Abendblatt</a> gar bei 53 Prozent, wohingegen die Mehrwegflasche gerade mal auf 22,4 Prozent kommt. Ein weiterer paradoxaler Effekt resultiert daraus, dass der Handel immer mehr Pfand kassiert, als er am Ende ausschütten muss. Das ist leicht vorstellbar, wenn man nur an die Pfandflaschen aus Glas denkt, die nach einer feuchtfröhlichen Nacht nicht immer an einem Stück geborgen werden können – aber auch Plastikflaschen verirren sich immer mal wieder in den normalen Müll. Daher hat der Handel so einen finanziellen Überschuss, den er ironischerweise wohl ausgerechnet darin investiert, die <a title="Dumpingpreise für Einwegflaschen" href="http://ichsagmal.com/2009/04/23/schummeln-mit-dem-dosenpfand-%E2%80%93-dumpingpreise-fur-einweg-getranke-ein-fall-fur-das-kartellamt/" target="_blank">Preise von Getränken in Einwegflaschen zu drücken</a>. Anders ist ein Preis von 19 Cent für 1,5 Liter Mineralwasser beim Diskounter kaum zu erklären.</p>
<p><strong>Pfandflaschen als Luxusgut</strong></p>
<p>Die <a title="Erzeugende Industrie" href="http://www.stuttgart-solar.org/category/erzeugende-industrie/" target="_blank">Herstellung</a> von Mehrweg-Pfandflaschen konzentriert sich daher zunehmend auf das sogenannte <em>Premium-Geschäft</em>. So werden besonders formschöne und originelle Pfandflaschen hergestellt. Diese finden zwar bei der betuchteren Kundschaft regen Anklang, können allerdings im Umkehrschluss nicht mehr überall befüllt werden und treiben so durch lange Transportwege die Ökobillanz wieder in den ineffizienten Bereich &#8211; und damit ist nicht die Distanz gemeint, die ein Pfandsammler seine Tüten voller Leergut zur nächsten Annahmestelle trägt. Hier zeigt sich hingegen wieder deutlich die Schattenseite der Nachhaltigkeit, die weiterhin eine Frage von Luxus zu sein scheint.</p>
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		<title>Die Birne &#8211; ab jetzt nur noch ohne Glüh</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2012 12:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparlampe]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier nun eine weitere Folge zu den Mythen der Nachhaltigkeit, die wiederum zeigen soll, dass die technischen Errungenschaften des Energiesparens nur Sinn machen, wenn sie auch mit dem persönlichen Engagement des Verbrauchers verbunden werden. Dieses Mal soll von der Glühbirne die Rede sein, die ja aufgrund einer wirksamen EU-Verordnung keine solche mehr sein darf, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hier nun eine weitere Folge zu den Mythen der Nachhaltigkeit, die wiederum zeigen soll, dass die technischen Errungenschaften des Energiesparens nur Sinn machen, wenn sie auch mit dem persönlichen Engagement des Verbrauchers verbunden werden.</strong></p>
<p>Dieses Mal soll von der Glühbirne die Rede sein, die ja aufgrund einer wirksamen EU-Verordnung keine solche mehr sein darf, sondern nun eine Energiesparlampe ist. Wer sich nicht noch in letzter Sekunde zu Hamsterkäufen für 40- und 60-Watt-Glühbirnen hinreißen ließ, muss seit September 2012 endgültig mit der Energiesparlampe leben. Und diese hat nicht nur Freunde. Es wird sich nicht nur über das lange und sterile Licht beklagt, welches sie ausstrahlt, sondern es ranken sich gar <a title="Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/verschwoerungstheorien-der-wirtschaft-das-gluehbirnen-kartell-a-848406.html" target="_blank">Verschwörungstheorien</a> um sie. Sogar ein <a title="Blog zu Bulb Fiction" href="http://5forlife.wordpress.com/2011/09/16/bulb-fiction-der-film-die-luege-von-der-energiesparlampe/" target="_blank">Film</a> befasst sich ausführlich mit dem Thema Energiesparlampe. Tatsächlich gehen gewisse Gefahren vom darin enthaltenen Quecksilber aus, wie sogar der energiesparfreundliche Naturschutzbund Deutschland einräumen muss, der dazu einen <a title="Ratgeber für Energiesparlampen" href="http://www.nabu.de/themen/energie/energieeffizienz/10471.html" target="_blank">Ratgeber</a> veröffentlicht hat.</p>
<p><a href="http://www.stuttgart-solar.org/wp-content/uploads/2012/10/Energiesparlampe.jpg"><img class="size-full wp-image-844" title="Energiesparlampe" src="http://www.stuttgart-solar.org/wp-content/uploads/2012/10/Energiesparlampe.jpg" alt="" width="100%" height="427" /></a></p>
<p>[IMG @flickr <a title="Flickr: mueritz" href="http://www.flickr.com/photos/mecklenburg/   " target="_blank">mueritz</a>  <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">cc</a>]</p>
<p>Zwar verringert die  <a title="Erneuerbare Energie" href="http://www.stuttgart-solar.org/category/erneuerbare-energie/" target="_blank">Energiesparlampe</a> auf lange Sicht den Ausstoß von giftigem Quecksilber in die Atmosphäre, wie ihn Kohlekraftwerke verursachen, die ja nun Dank der stromsparenden Wirkung weniger zu tun haben. Das Problem ist allerdings, dass Quecksilber nun aber, nur durch eine dünne Glaswand geschützt, im <a title="Blog: Energiesparlampe endlos" href="http://keinabendbrot.wordpress.com/2012/09/26/energiesparlampe-endlos/" target="_blank">heimischen</a> Wohnzimmer vorkommt. Die <a title="Erzeugende Industrie" href="http://www.stuttgart-solar.org/category/erzeugende-industrie/" target="_blank">Industrie</a> arbeitet zwar inzwischen an Lösungen, die entweder Amalgam statt Quecksilber enthalten oder den Gehalt von Letzterem zumindest auf ein absolutes Minimum reduzieren. Dennoch ist geboten, alle Fenster der Wohnung aufzureißen und für 15 Minuten gut zu lüften, sollte doch Mal eine Birne kaputtgehen. In der Zwischenzeit bleibt nur zu hoffen, dass die Hersteller sich um eine stete Verbesserung der Energiesparlampen bemühen. Jetzt, da sie in der EU alternativlos geworden sind.</p>
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		<title>Der Mythos von der Nachhaltigkeit</title>
		<link>http://www.stuttgart-solar.org/der-mythos-von-der-nachhaltigkeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2012 16:31:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind ein edles wie auch notwendiges Anliegen, das in allen Bereichen des alltäglichen Lebens Einzug gefunden hat. Doch nicht immer sind Absicht und Wirkung von umweltschonenden Maßnahmen deckungsgleich. Zu gerne schaut der Konsument oder Endabnehmer nur auf den Energieverbrauch, der durch Solartechnik, Energiesparlampen und Co. erst mal prächtig niedrig ausfällt. Viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind ein edles wie auch notwendiges Anliegen, das in allen Bereichen des alltäglichen Lebens Einzug gefunden hat. Doch nicht immer sind Absicht und Wirkung von umweltschonenden Maßnahmen deckungsgleich.</strong></p>
<p>Zu gerne schaut der Konsument oder Endabnehmer nur auf den <a title="Nachhaltigkeit Blogartikel" href="http://blog.postwachstum.de/rezension-zur-lage-der-welt-2012-20120912/">Energieverbrauch</a>, der durch <a title="Photovoltaik in Marokko" href="http://www.stuttgart-solar.org/sonne-energiehunger-und-afrika-photovoltaik-in-marokko/">Solartechnik</a>, Energiesparlampen und Co. erst mal prächtig niedrig ausfällt. Viel wesentlicher ist allerdings die Energiebillanz, die die gesamte Energie im Blick hat, welche ein Produkt während seiner Lebensdauer benötigt. Da spielt dann der eigentliche Energieverbrauch einer Energiesparlampe plötzlich eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger sind dann Faktoren wie die Energie, die bei Rohstoffgewinnung, Herstellung und schlussendlich Entsorgung aufgewendet werden müssen.</p>
<div id="attachment_834" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://www.stuttgart-solar.org/wp-content/uploads/2012/09/hybridauto.jpg"><img class="size-full wp-image-834" title="hybridauto" src="http://www.stuttgart-solar.org/wp-content/uploads/2012/09/hybridauto.jpg" alt="" width="640" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Herr Schmidts neues Hybridauto</p></div>
<p>[IMG @flickr <a title=".Larry Page" href="http://www.flickr.com/photos/igboo/">.Larry Page</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">cc</a>]</p>
<p>Was auch häufig unterschätzt wird, ist das sogenannte Jevons&#8217; Paradox, das auch als Rebound-Effekt <a title="Rebound-Effekt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rebound_%28%C3%96konomie%29">bezeichnet</a> wird. Vereinfacht gesagt besagt es, dass ein gut gemeinter Effekt gelegentlich sogar ins Gegenteil umschlagen kann.</p>
<p><strong>Herr Schmidt und sein neues Auto</strong></p>
<p>Hier ein einfaches Beispiel: Herr Schmidt von nebenan fährt gerne Auto. Er hat ein schlechtes Gewissen, weil er dabei so viel Abgase in die Atmosphäre bläst. Also kauft er sich ein Auto, mit dem er 25 % weniger Sprit verbraucht. Nun fährt er allerdings doppelt so viel Auto wie zuvor und hat ein viel besseres Gewissen als mit dem alten Boliden. Wer im Matheunterricht aufgepasst hat, wird schnell merken: der werte Herr Schmidt verbraucht nun 50 % Prozent mehr Sprit als zuvor. Das ist der Rebound-Effekt.</p>
<p>In Zukunft wird es an dieser Stelle daher eine lose Serie über die Irrtümer des Nachhaltigkeitsstrebens geben.</p>
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		<title>Stadtgärtnern: Der Prinzessinnengarten in Berlin</title>
		<link>http://www.stuttgart-solar.org/stadtgaertnern_der_prinzessinnengarten_in_berlin/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Sep 2012 14:46:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[verschiedene Arten der Nutzung]]></category>

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		<description><![CDATA[In Sachen grünes Leben lohnt es sich immer mal wieder, einen Blick in die deutsche Hauptstadt zu werfen. Dort stehen &#8211; nicht nur im berühmten Stadtteil Prenzlauer Berg &#8211; Kräuterlimonaden, Bioläden und ander Ökoprodukte ganz hoch im Kurs. Dass diese Produkte seit Neuestem nicht mehr zwangsläufig aus dem Umland geliefert werden müssen, liegt in diversen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Sachen grünes Leben lohnt es sich immer mal wieder, einen Blick in die deutsche Hauptstadt zu werfen. Dort stehen &#8211; nicht nur im berühmten Stadtteil Prenzlauer Berg &#8211; Kräuterlimonaden, Bioläden und ander Ökoprodukte ganz hoch im Kurs. Dass diese Produkte seit Neuestem nicht mehr zwangsläufig aus dem Umland geliefert werden müssen, liegt in diversen Stadtgarten-Initiativen begründet, die dort aus dem Boden sprießen.</strong></p>
<p>Das wohl <a title="Prinzessinnengarten" href="http://prinzessinnengarten.net/">berühmteste Projekt</a> ist der &#8220;Prinzessinnengarten&#8221; in Kreuzberg, der gerade mal wieder um seine Zukunft bangen muss. In ausgemusterten Bäckerkisten, die zu Beeten umfunktioniert werden, kann sich hier der urbane Gärtner an seinem eigenen Gemüse und den eigenen Kräutern versuchen. Die Initiative, die als klassische gemeinnützige Zwischennutzung auf einer Brache des Berliner Liegenschaftsfonds entstanden ist, steht womöglich kurz vor dem Aus. Grund ist, dass die Stadt per Gesetz angehalten ist, ihre eigenen Grundstücke, wenn diese privatisiert werden sollen, immer an den Höchstbietenden zu veräußern. Das bedeutet im Endeffekt, dass die derzeitigen Träger des Prinzessinnengarten mit einer Vielzahl von gut betuchten Investoren um die Fläche konkurrieren müssen. Letztere verfügen durch Portfolios, die hauptsächlich <a title="Recycling-Architektur" href="http://www.stuttgart-solar.org/recycling-mal-anders/">Eigentumswohnungen</a> und Gewerbegebäude enthalten, über die weitaus größere Kaufkraft. Eine kleine nachbarschaftliche Initiative, die sich wesentlich aus Spenden finanziert, kommt dagegen naturgemäß nicht an.</p>
<p><a href="http://www.stuttgart-solar.org/wp-content/uploads/2012/09/Prinzessinnengarten1.jpg"><img class="size-full wp-image-824" title="Prinzessinnengarten" src="http://www.stuttgart-solar.org/wp-content/uploads/2012/09/Prinzessinnengarten1.jpg" alt="" width="640" height="545" /></a></p>
</div>
<p>[Foto: ©flickr / <a title="James Dennes" href="http://www.flickr.com/photos/jdennes/">James Dennes</a> <a title="cc" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/">cc</a>]</p>
<p>Eine einfache <a title="mostly berlin" href="http://mostlyberlin.blogspot.de/2012/08/prinzessinnengarten-needs-your-voice.html">Rettung</a> des gefährdeten Projekts wäre nur durch eine Änderung der Gesetzgebung gewährleistet. Dafür stehen die Chance gar nicht so schlecht, denn auch im Senat macht sich langsam die Erkenntnis breit, dass Berlin zwar gegen seine Armut angehen muss (vgl. das geflügelte Wort des Regierenden Bürgermeisters Wowereit: <a title="arm, aber sexy" href="http://de.wikiquote.org/wiki/Klaus_Wowereit">&#8220;Berlin ist arm, aber sexy&#8221;</a>) doch, dass dabei die Sexyness auch nicht auf der Strecke bleiben sollte. Und die speist sich ganz wesentlich aus einer multikulturellen Vielfalt, in der auch Freiräume möglich sind und nicht alles nur auf Profit angelegt ist. Für viele Kreuzberger und andere Berliner ist der Prinzessinnengarten ein relevanter Bestandteil dieser Lebensqualität, die nicht einfach der Sanierung der maroden Kassen geopfert werden soll. Wer sich selbst für den Prinzessinnengarten einsetzen will, kann daher online eine <a title="Onlinepetition" href="http://www.change.org/de/Petitionen/berliner-senat-dem-prinzessinnengarten-eine-tragf%C3%A4hige-zukunft-er%C3%B6ffnen?utm_campaign=petition_created_email&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=guides">Petition</a> unterschreiben.</p>
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		<title>Recycling mal anders</title>
		<link>http://www.stuttgart-solar.org/recycling-mal-anders/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Sep 2012 09:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[verschiedene Arten der Nutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Energiebillanz]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich schon beim letzten Mal über energiesparendes Bauen gesprochen habe, möchte ich dieses Mal eine andere Perspektive darauf beleuchten, die sogenannte Recycling-Architektur. Der zentrale Gedanke dahinter ist, dass man den Blick nicht allein auf den Energieverbrauch eines gebauten Hauses richten sollte, sondern auf seine Energiebillanz innerhalb der gesamten Lebensdauer, von der Herstellung seiner Baumaterialien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Da ich schon beim letzten Mal über energiesparendes Bauen gesprochen habe, möchte ich dieses Mal eine andere Perspektive darauf beleuchten, die sogenannte Recycling-Architektur.</strong></p>
<p>Der zentrale Gedanke dahinter ist, dass man den Blick nicht allein auf den Energieverbrauch eines gebauten Hauses richten sollte, sondern auf seine Energiebillanz innerhalb der gesamten Lebensdauer, von der Herstellung seiner Baumaterialien bis zu seinem Abriss. Da steht dann ein <a title="Passivhaus" href="http://www.stuttgart-solar.org/sinn-und-unsinn-von-passivhaeusern/">Passivhaus</a> plötzlich nicht mehr ganz so gut da. Schließlich wurde allein für die Herstellung seiner Dämmmaterialien und deren Transport schon jede Menge Energie aufgewendet. Eine Heizkosten sparende Dämmung, die aber aus Übersee eingeschifft werden musste, ist auf ihre gesamte Lebensdauer betrachtet schon nicht mehr so sparsam, wie jedem einleuchten dürfte. Dementsprechend kann die Umwelt nicht nur dadurch entlastet werden, dass man ein Haus energiesparend bewohnt, wie es beim Passivhaus der Fall ist, sondern auch dadurch, dass man energieintensive Baumaterialien wie gebrannte Ziegel wiederverwertet.</p>
<p><a href="http://www.stuttgart-solar.org/wp-content/uploads/2012/09/Recyclinghaus.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-790" title="Recyclinghaus" src="http://www.stuttgart-solar.org/wp-content/uploads/2012/09/Recyclinghaus.jpg" alt="" width="666" height="100%" /></a></p>
<p>[Foto: ©flickr / <a title="seier+seier" href="http://www.flickr.com/photos/seier/">seier+seier</a> <a title="cc" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/">cc</a>]</p>
<p>Das Prinzip ist eine Weiterführung des Sanierungsgedankens, nur dass nicht an Ort und Stelle die alten Reste wiederverwendet werden, sondern aus einem möglichst engen Umkreis um das Baugelände alle Materialien zusammengetragen werden, die noch zu gebrauchen sind. Das können alte Ziegel sein, aber auch Holzelemente, die ursprünglich Kabeltrommeln für Kupferkabel waren. Ein besonders beeindruckendes Beispiel dafür ist die <a title="Villa Welpeloo" href="http://www.muuuz.com/de/magazine/rubriques/architecture/42827-villa-welpeloo-par-2012-architects">&#8220;Villa Welpeloo&#8221;</a> des niederländischen Architekten Césare Peerens. Oft ist ein Abriss und anschließender Neubau für den Bauherren billiger als eine energieeffiziente Komplettssanierung. Der daraus resultierende Bauschutt macht 23 Prozent des Müllaufkommens in Deutschland aus, wie auf <a title="Spiegel Online Artikel" href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/deutsche-recycling-architektur-auf-der-biennale-in-venedig-a-847242.html">Spiegel Online</a> zu erfahren ist.  Wenn also ein Abrisshaus nicht mehr zu retten ist, weil der Bauherr verständlicherweise mehr auf seine aktuelle Finanzlage schauen muss als auf die Ökobillanz des Objekts, können dessen Bestandteile doch zumindest die Ökobillanz eines anderen Neubaus drücken, indem ihnen dort ein zweites Leben eingehaucht wird.</p>
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		<title>Sinn und Unsinn von Passivhäusern</title>
		<link>http://www.stuttgart-solar.org/sinn-und-unsinn-von-passivhaeusern/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 11:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich heutzutage entschließt, ein Einfamilienhaus zu bauen, der kommt am Begriff Passivhaus nicht vorbei. Diese Bauweise ist inzwischen schon auf einem gewissen Grad der Reife angekommen, die meisten Kinderkrankheiten sind überwunden. Zeit also, um einmal einen Blick auf diese Energiesparwunder zu werfen und gleichzeitig mit einigen Vorurteilen aufzuräumen. [Foto: ©flickr / brewatford cc] Der größte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer sich heutzutage entschließt, ein Einfamilienhaus zu bauen, der kommt am Begriff Passivhaus nicht vorbei. Diese Bauweise ist inzwischen schon auf einem gewissen Grad der Reife angekommen, die meisten Kinderkrankheiten sind überwunden. Zeit also, um einmal einen Blick auf diese Energiesparwunder zu werfen und gleichzeitig mit einigen Vorurteilen aufzuräumen.</strong></p>
<p><a href="http://www.stuttgart-solar.org/wp-content/uploads/2012/08/Passivhaus1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-777" title="Passivhaus" src="http://www.stuttgart-solar.org/wp-content/uploads/2012/08/Passivhaus1.jpg" alt="" width="640" height="427" /></a></p>
<p>[Foto: ©flickr / <a title="brewatford" href="http://www.flickr.com/photos/brewatford/">brewatford</a> <a title="cc" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/">cc</a>]</p>
<p>Der größte Trugschluss ist, dass ein <a title="Passivhaus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Passivhaus">Passivhaus</a> gar keine Energie von außen benötigt. Es handelt sich aber viel mehr um einen Standard, wonach diese Sorte Haus einen Heizenergiebedarf von 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr nicht überschreiten darf. In normalen Haushalten liegt dieser Energiebedarf gerne mal bei 100 Kilowattstunden. Der geringe Verbrauch resultiert hauptsächlich aus der Bauweise, bei der viele südlich ausgerichtete Fenster viel Sonnenwärme aufnehmen. Diese Energie soll nun möglichst effektiv im Haus gehalten werden. Das geschieht nicht nur durch die Dämmung, sondern vor allem durch eingebaute Wärmetauscher in der Belüftung. Es ist also nicht vorgesehen, dass in einem solchen Haus die Fenster ständig zur Lüftung aufgerissen werden. Statt dessen bleiben sie so gut als möglich geschlossen, Frischluft wird permanent durch die Lüftung zugeführt, wobei der eingebaute Wärmetauscher die vorhandene Wärme wieder nach Innen leitet. Während bei diesem Prinzip in den Anfangstagen immer mal wieder Schimmelprobleme auftraten, sind diese durch die neuesten technischen Entwicklungen und Feinabstimmungen weitestgehend beseitigt.</p>
<p>Es mag als Gedanke befremdlich erscheinen, dass man mit der Natur verbunden leben möchte und immer alle Fenster und Terassentüren geschlossen halten soll. Doch die insgesamt lichte Bauweise und die Tatsache, dass man in der warmen Jahreszeit ohnehin nicht zuheizen muss und so ruhig mal traditionell lüften kann, wiegen dieses Manko fast vollständig auf. Ein weiteres Missverständnis ist, dass Solarzellen und Sonnenkollektoren ein zwingender Bestandteil von Passivhäusern seien. Diese verringern zwar ebenfalls den zusätzlichen <a title="erneuerbare Energien" href="http://www.stuttgart-solar.org/category/erneuerbare-energie/">Energiebedarf</a> von außen, doch das Geheimnis liegt in der Bauweise selbst sowie in der pfiffigen Belüftungsanlage. Zukünftigen Bauherren kann man diese Bauweise nur ans Herz legen, die zusätzlichen Baukosten von 5-15% gegenüber einem konventionellen Haus sind durch die Energieersparnis schon nach wenigen Jahren ammortisiert.</p>
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		<title>Sonne, Energiehunger und Afrika: Photovoltaik in Marokko</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Aug 2012 12:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Atlas hält die Welt auf seinen Schultern und das bunte Treiben von Marrakech ist zumindest in der Literatur weltberühmt. Marokko lebt von seinen Sagen und dem Hauch der Geschichte. Es scheint ein vergessenes Paradies zu sein. Selbst der arabische Frühling macht um das Land bisher einen weiten Bogen. Was übrigens nicht heißt, dass es an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Atlas hält die Welt auf seinen Schultern und das bunte Treiben von Marrakech ist zumindest in der Literatur weltberühmt. Marokko lebt von seinen Sagen und dem Hauch der Geschichte. Es scheint ein vergessenes Paradies zu sein. Selbst der arabische Frühling macht um das Land bisher einen weiten Bogen. Was übrigens nicht heißt, dass es an der wilden Atlantikküste immer noch kalt ist. Denn eine Kraft spendet dem Land Energie: die Sonne.</strong></p>
<p><a href="http://www.stuttgart-solar.org/wp-content/uploads/2012/08/5423323984_7f03bb69d0.jpg"><img class="wp-image-759 aligncenter" title="Sonne Marokko" src="http://www.stuttgart-solar.org/wp-content/uploads/2012/08/5423323984_7f03bb69d0.jpg" alt="" width="667" height="490" /></a></p>
<p>[IMG @flickr <a href="http://www.flickr.com/photos/yotut/">yotut</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">cc</a>]</p>
<p><strong>Aufbruchstimmung!</strong></p>
<p>Leider konnten die Marokkaner diese Energiequelle noch nicht wirklich anzapfen und in den Markt einspeisen. Das soll sich aber nun ändern. Ein Anfang machte König Mohammed VI. nach seiner Thronbesteigung vor elf Jahren. Er versucht das Land von oben zu modernisieren und hat dafür weitreichende politische Reformen eingeleitet. Zusammen mit der Solarbranche hat er eine Aufbruchstimmung in Marokko erzeugt. Europäische Energieriesen wie <a href="http://www.stuttgart-solar.org/page/3/">RWE</a> versprechen dem nordafrikanischen Land große Summen. Sie wollen zwischen <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/projekt-in-marokko-rwe-entdeckt-nordafrika-fuer-solarstrom/6656314.html">120 und 150 Millionen Euro</a> in den Mahgreb investieren, um insgesamt über 100 Megawatt zu produzieren. Das Verfahren sieht eine Kombination aus Sonnen- und Windenergie vor. Für den Essener Energiekonzern ist dies ein weiterer Schritt weg von seinen traditionellen Energieressourcen wie Kohle und Atomstrom. Dabei ist bemerkenswert, dass sie den Strom hauptsächlich in Marokko vermarktet wollen. Nur ein kleiner Teil ist für Europa vorgesehen. Somit zeigt sich, dass Energieprojekte auch den eigentlichen Produzenten zu gute kommen soll. Nach der Wasserenergie (das Paradebeispiel sind <a href="http://www.stuttgart-solar.org/die-macht-der-elemente-wasserkraft-und-ihre-nebenwirkungen/">Staudämme</a>) können nun auch andere  erneuerbaren Energien für die Grundversorgung von Entwicklungsländern eingesetzt werden. Gerade in Transformationsphasen ist die Energiefrage nämlich ein potentieller Engpass für austrebende Nationen. Selbstversorgung ist somit ein wichtiges Ziel jeder reformerischen Anstrengung und dafür wird auch gerne mal die Hilfe von westlichen (oder chinesischen Investoren und Technologiepartnern in Anspruch genommen. Ein weiteres Riesenprojekt ist <a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/0,2828,794785,00.html">Desertec</a> mit einem Finanzierungsvolumen von bis zu 400 Milliarden Euro.</p>
<p><strong>Fata Morgana?</strong></p>
<p>Aber ist das nicht alles eine große Illusion, eine Fata Morgana, produziert durch die Spiegelungen der Sonne? Ob diese Projekte jemals verwirklicht werden und wieviel durch einen trickel-down Effekt bei der Bevölkerung ankommt, ist völlig offen. In der Regel findet eine geschickte Arbeitsteilung von ausländischen Ingenieuren, örtlichen Machthabern und einheimischen Hilfsarbeiten statt, die eindeutig zu Lasten der letzteren gehen. Hochtechnologieprojekte versprechen oftmals viel. Die soziale Folgekosten dürfen aber nicht aus den Augen verloren werden. Außerdem bleiben die Erfolge bisher aus. Das Land muss bis zu 95% seines <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article8617957/Marokko-startet-das-Projekt-Wuestenstrom.html">Energiebedarfs importieren</a>. Wollen wir für die Marokkaner und unsere Umwelt trotzdem hoffen, dass der alte Altas mit seinen idealen geographischen Verhältnissen sein Potential nutzen kann.</p>
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		<title>Presseschau: Solarenergie</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jul 2012 13:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem in den letzten Blogeinträgen auch andere Themen weitläufigere Linien, wie Wasserkraft oder die Rolle der Atomenergie, zur Sprache kamen, wende ich mich heute dem Kernbereich zu. Es geht endlich wieder um die Solarenergie. Dem Thema selbst möchte ich mir über eine Presseschau nähern und versuchen herauszudestilieren, wie die Presse das Zukunftspotential der Branche sieht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem in den letzten Blogeinträgen auch andere Themen weitläufigere Linien, wie Wasserkraft oder die Rolle der Atomenergie, zur Sprache kamen, wende ich mich heute dem Kernbereich zu. Es geht endlich wieder um die Solarenergie. Dem Thema selbst möchte ich mir über eine Presseschau nähern und versuchen herauszudestilieren, wie die Presse das Zukunftspotential der Branche sieht.</strong></p>
<p><strong>&#8220;Es war einmal ein Sommermärchen&#8221;<br />
</strong></p>
<p>Die deutsche Fotovoltaikindustrie steckt in der <a href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:solarenergie-es-war-einmal-ein-sonnenmaerchen/70056488.html">Krise</a>. Wie in meinem älteren <a href="http://www.stuttgart-solar.org/page/3/">Blogeintrag</a> berichtet, hören die Probleme nicht auf. Konkurenz aus Asien, schwindende Absatzmärkte und zurückgefahrene Subventionen machen den Firmen zu schaffen. Aber wie sehen die jüngsten Entwicklungen aus?</p>
<p>Mit Blick auf die Solarbranche muss man leider sagen: nicht rosig. Die Regierung senkt die Geldgeschenken für <a href="http://www.stuttgart-solar.org/category/erneuerbare-energie/">erneuerbare Energien </a>und zwar noch dieses Jahr. Die Zahlen sprechen von einer <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:erneuerbare-energie-regierung-halbiert-geldgeschenk-fuer-oekostrom/70055807.html">Halbierung</a> der Zuschüße. Der alte Umweltminister Röttgen (CDU) wollte sogar noch mehr einsparen. Deshalb wird der Kompromiss von Peter Altmaier (CDU) noch als Erfolg gefeiert. Gleichzeitig stellt der Umweltminister öffentlich die Energiewende in Frage, wenn er auf die sozialen Folgekosten nach dem Ende der <a href="http://www.stuttgart-solar.org/tag/atomkraft/">Atomkraft</a> anspielt. Ein positives Bekenntnis zur Solarenergie sieht anders aus. Immerhin will Altmaier das Ende der Subventionen mit <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/solarbranche-altmaier-will-strafzoelle-gegen-china-pruefen/6901912.html">Strafzöllen</a> gegen billige Fotovoltaikprodukte aus China flankieren. Allerdings sei dahingestellt, ob dieser Handelskrieg die hausgemachten Probleme wie Überproduktion, unflexible Firmen und zu hohe Produktionskosten lösen kann.</p>
<p><strong>Regionale Lichtblicke</strong></p>
<p>Trotzdem gibt es in einigen Regionen durchaus noch Hoffnung. Der Umweltminister von Nordrhein-Westfallen Johannes Remmel (Die Grünen) bemerkt, dass &#8220;Wir in NRW trotzdem nur einen Bruchteil des möglichen Potenzials nutzen&#8221;. Er will also die Nachfrage ankurbeln. Im ehemaligen Land der Kohlebergwerke möchte Remmel bis 2025 30% der Energie aus erneuerbaren Energiequellen beziehen. Als <a href="http://www.solarportal24.de/nachrichten_52450_nrw_hat_noch_grosses_potenzial_beim_einsatz_von_solarenergie.html">Beispiel</a> nennt er die mittelständische Firma Steinbach &amp; Vollmann. Sie hat sich durch kostengünstige Produktion und ein regionales Netzwerk Aufträge gesichert und gilt als eine aufstrebendes Vorbild. An dieser Stelle schweigen wir lieber von Marokko und seinen Solarparks.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Macht der Elemente: Wasserkraft und ihre Nebenwirkungen</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jul 2012 13:16:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Erzeugende Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Denken über saubere Energie wird von den vier Grundelementen bestimmt. Feuer (Solarenergie), Erde (Biokraftstoffe), Wind (Windenergie) und zu guter Letzt: Wasser. Die Wasserkraft und der damit verbundenen Energiegewinnen möchte ich mich heute nähern. Die Stromgewinnung aus Wasser ist nämlich eine sehr mächtige Variante der erneuerbaren Energie, weil sie eng mit der Veränderun gder Umwelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unser Denken über saubere Energie wird von den vier Grundelementen bestimmt. Feuer (Solarenergie), Erde (Biokraftstoffe), Wind (Windenergie) und zu guter Letzt: Wasser. Die Wasserkraft und der damit verbundenen Energiegewinnen möchte ich mich heute nähern. Die Stromgewinnung aus Wasser ist nämlich eine sehr mächtige Variante der erneuerbaren Energie, weil sie eng mit der Veränderun gder Umwelt verbunden ist. Dies ist ein Wesenszug der sich zu vielen Solarprojekten entgegensetzt verhält. Aber was steckt dahinter?</strong></p>
<p><strong>Wasser &#8211; die Urkraft aus dem Meer</strong></p>
<p>Die Wasserkraft ist eine der ältesten Kraftreserven der Menschheit. Die Menschen nutzen im Grunde die potentielle Energie der Schwerkraft und des Gefälles auf der Erde aus. Wasser wird nämlich durch die Gezeiten und durch den <a href="http://www.oekosystem-erde.de/html/wasser.html">Wasserkreislauf</a> relativ ungleich verteilt. Deshalb gibt es verschiedene Arten der Wasserkraftgewinnung (Speicher-, Gezeiten-, Wellen- und Laufwasserkraftwerke). Trotzdem ist allen gemein, dass das Wasser die ungleiche Verteilung durch seine Fließrichtung, bei der Kraft entsteht, ausgleichen will. Die dadurch entstehenden Reibungskräfte werden auf riesige Schaufelräder gelenkt. Diese treiben widerum Turbinen zur Stromerzeugung an. Was anhand des Bildes über den <a href="http://www.ctgpc.com/">Drei Schluchten Staudamm</a> am Jangtsekiang (China) schnell deutlich wird, ist die unheimliche Gewalt der Wassermassen. Diese brauchen riesige Kraftwerke sich bändigen zu lassen. Die Gewinnung von Strom durch Wasserkraft ist deshalb eine sehr investitionslastige Branche, die im Grunde vorwiegen von staatlichen Akteuren betrieben wird.</p>
<p><a href="http://www.stuttgart-solar.org/wp-content/uploads/2012/07/Dreischluchtenstaudamm.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-747" title="SONY DSC" src="http://www.stuttgart-solar.org/wp-content/uploads/2012/07/Dreischluchtenstaudamm.jpg" alt="" width="650" height="432" /></a></p>
<p>[IMG @ flickr: <a href="http://www.flickr.com/photos/putneymark/">putneymark</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">cc</a></p>
<p><strong>Wasserkraft und Politik</strong></p>
<p>Wasser war schon immer ein öffentliches Gut und damit ein Bereich der <a href="http://www.stuttgart-solar.org/tag/politik/">Politik</a>. Das naße Element ist nicht nur ein Lebensspender, vielmehr sind Flüße und Meere wichtige Verkehrsrouten und heutzutage ebenfalls Stromspender. Deshalb wurde die Kotrolle über die Gewässer schon in der Antike als staatliches Hoheitsgebiet dekleriert. Das ist heute nicht anders. Trotzdem hat sich einiges verändert. Durch die Technisierung der Industrie seit dem 19. Jahrhundert wurden immer größere Strommengen benötigt. Gleichzeitig gewannen Staaten immer mehr Macht über ihr Territorium und mussten die Versorgung der Bevölkerung übernehmen. Nur sie haben die Ressourcen und die politische Legitimation die Umwelt zu verändern und ganze Flüße umzuleiten um Strom zu gewinnen. Somit sind die ersten großen Wasserstaudämme (1880 im englischen Northumberland und 1898 an den Niagarafalls) staatliche Projekte gewesen. In den 1930er Jahren wurde mit dem Hoover Dam ein riesiges Strom- und Infrastrukturprogramm aufgelegt, welches die Landschaft großräumig verändert hat. Das Ganze geht sogar so weit, dass für den Bau des Drei Schluchten Staudamms bis zu 2 Millionen Menschen umgesiedelt wurde. Wasserkraft sollte deshalb nicht einfach als saubere Energie bezeichnet werden. Sie hat vielmehr das Potential das Leben der Menschen und die Entwicklung der Natur massiv zu beeinträchtigen.</p>
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