Das Unternehmen mit dem Hauptstandort in Brandenburg an der Havel wurde erst im Jahr 2006 gegründet. Ein ganz junges Unternehmen also, selbst für den allgemein noch frischen Solarmarkt, welches ich natürlich genauer unter die Lupe nehmen wollte.

Joe's DIY Solar Panel © Flickr - Dave Dugdale | www.solardave.com
Joe’s DIY Solar Panel © Flickr – Dave Dugdale | www.solardave.com

Über Johanna Solar Technology

Das vertriebene Produkt bei den Solar Elementen bei Johanna Solar ist das CIS Modul, welches durch seine schwarze Farbe und den niedrigen Aufbau als Dünnschichtmodul besticht. Die Masse dieses Moduls betragen 120×50 Zentimeter, bei einer Aufbauhöhe von lediglich 3 Zentimetern. Das Modul ist für den Einsatz auf dem Dach als auch an der Fassade gleichermaßen hervorragend geeignet. Der Rahmen der Elemente besteht aus eloxiertem Aluminium und ein Modul mit den oben genannten Massen wiegt 10,5 Kilogramm.

Der Vertrieb erfolgt bei Johanna Solar über ein kleines Händlernetz und die Produktion des deutschen Unternehmens, wie unter anderem auch jene bei Aleo, ebenfalls in Deutschland. Echte Spitzensolartechnologie bei Johanna Solar aus heimischen Gefilden also.

Die Technik der Johanna Solar Module

Die Halbleiter bei den CIS Modulen von Johanna Solar bestehen aus Indium, Gallium, Selen, Schwefel und Kupfer und sind weitaus dünner als ein menschliches Haar und somit auch viel dünner als eine herkömmliche Zelle aus Silizium.

Wie bei allen Dünnschichtmodulen ist auch beim CIS Modul von Johanna Solar die Ausschöpfung des Lichtspektrums um ein vielfaches größer als bei anderen Modulen und so kann auch bei schwachem Lichteinfall ein Maximum an Ertrag erzielt werden und es lassen sich dabei Rohstoffe und Energie sparen.

Nach meiner Erkenntnis ist Johanna Solar ein aufstrebendes deutsches Unternehmen in der ebenso aufstrebenden Solarbranche, welches großes Zukunftspotential hat, insofern es seine Produktpalette in den kommenden Jahren noch ausbauen kann.