Da die Solar-Energie in der Regel nicht dann erzeugt wird wenn sie gebraucht wird, wie zum Beispiel abends zum Beleuchten, gibt es Möglichkeiten, die am Tag gewonnene solare Energie zu speichern.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um Solarenergie speichern zu können. Begonnen bei der Solarbatterie, die insbesondere für kleine Solaranlagen in den Einsatz kommt bis zu riesigen geothermischen Speichern.
Das neuartigste Verfahren um Solare- Energie zu speichern ist das sogenannte Solzinc-Verfahren. Bei diesem wird auch dem Zinkoxyd durch solarthermische Behandlung das Metall Zink hergestellt wird. Doch es gibt noch weitere Methoden zur Speicherung der gewonnenen Solarenergie.

batterien © flickr/moria
batterien © flickr/moria

Eine weitere Methode der Stromspeicherung stellt die Elektrolyse von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff dar. Hierbei wird der Wasserstoff dann zu sogenanntem Methanol weiterverarbeitet und in speziellen Tanks gespeichert. Aus dem gespeicherten Methanol wird dann mittels einer Brennstoffzelle, bei Strombedarf wieder elektrischer Strom erzeugt.

Aufgrund von aufwendiger Technik prophezeien Industriekonzerne und auch die Wissenschaft eine große Zukunft für riesige solarthermische Solarkraftwerke.

Diese solarthermischen Kraftwerke sammeln die Sonnenwärme und erzeugen damit Wasserdampf.  Dieser treibt eine Turbine an.  Der Strom fließt, so lang wie die Sonne scheint und Wasserdampf erzeugt werden kann. Immer mehr Anlagenbetreiber statten ihre Kraftwerke mit Speichern aus. Diese speichern die Sonnenwärme und nicht den Strom. Ein gutes Beispiel hierfür ist das spanische Kraftwerk Andasol 1, das in der spanischen Provinz Granada liegt.

Dieses Kraftwerk  liefert bereits seit Ende des Jahres 2008 Strom an viele spanische Haushalte. Hier wird Öl mit der Solarenergie auf 400 Grad erhitzt und wandert in einen Wasserdampferzeuger.

Selbst im Spiegel wird der Speicher als das Zukunftsmodell gesehen.