Beim Solardachfenster handelt es sich um eine seit einigen wenigen Jahren existierende Fenstertechnik, die sich Solarenergie zunutze macht. Ich wollte wissen, wie das Ganze funktioniert und natürlich wo die Vor- und Nachteile dabei liegen.

Dachfenster © Flickr – Time.Captured
Regenerativer Antrieb beim Solardachfenster
Für ein Solardachfenster wird, im Gegensatz zu konventionell betriebenen Dachfenstern, kein Anschluss an das Stromnetz erforderlich, was zur Folge hat, dass die Kabellegung entfällt. Mit diesem Argument werben auch die Unternehmen, da sich dadurch natürlich ein angenehmer Einsatz besonders bei einem nachträglichen Fenstereinbau ergibt.
Beim Solardachfenster sind in der Regel in die obenliegende Abdeckung des Außenrahmens kleine Solarmodule eingelassen, welche Strom erzeugen und dieser wiederum wird in einem Akku gespeichert, sodass die Energie jederzeit bei Bedarf zur Verfügung steht.
Mit dieser Technik kann beim Solardachfenster mittels Fernbedienung bequem das Öffnen und Schließen, aber auch die Bedienung eines Rollladens ausgeführt werden. Eine runde Solarenergie betrieben Lösung also, welche keinen Strom aus Atomenergie oder fossilen Brennstoffen benötigt.
Die Nachteile beim Solardachfenster
Als nachteilig hat sich in Langzeittestversuchen beim Solardachfenster die Stromspeicherung herausgestellt. Wie auch bei anderen Batterien wird auch der Akku beim Solardachfenster nie gänzlich entladen, was seine Lebensdauer deutlich verringert.
Ebenfalls können sich bei der Funktionsweise durch den Einfluss der Kälte im Winter auf den Akku Probleme zeigen und dieser dadurch nicht mehr richtig arbeitet. Vor dem Kauf eines Solardachfensters sollte unbedingt auch an nahestehenden Baumbewuchs gedacht werden. Verdeckt dieser im Übermaß das einfallende Licht, so kann der Antrieb womöglich gänzlich ausfallen.
Ich habe mich entschieden mit dem Kauf noch ein paar Jahre zu warten, bis die Probleme der Kinderschuhe dieser Technik ausgemerzt wurden.