Warum ist Atomkraft schlecht?
Erzeugende Industrie Tagged Energie, Kraftwerk Juli 13th, 2010Viele von uns sind gegen Atomkraft und schwimmen mit ihrer Meinung im breiten Strom der Allgemeinheit mit, auch wenn wir alle diese Form der Energieerzeugung konsumieren, weil nicht in ausreichendem Maße Alternativen zur Verfügung stehen. Ich wollte es aber genauer wissen und habe mich gefragt: Warum ist Atomkraft schlecht?

Atomkraftwerk Tricastin (c) Flickr – dierk schaefer
Warum ist Atomkraft schlecht? Oder die Meinung der Masse
Die Mehrheit der Menschen sind gegen Atomstrom, so wie sie gegenläufig für Solarenergie sind, können dies aber meist nicht genau begründen. Aus diesem Grund wollte ich eine klare Antwort auf die Frage warum Atomkraft schlecht ist finden und definieren.
Warum ist Atomkraft schlecht? Radioaktivität, Tschernobyl und Endlager
Auf die Frage „Warum ist Atomkraft schlecht?“ ließe sich beispielsweise einfach nur das Ereignis von Tschernobyl erwähnen, doch damit ist es noch lange nicht getan, denn ein Atomkraftwerk ist etwas ganz anderes, als z. B. ein Gezeitenkraftwerk. Nicht nur das Risiko der Reaktoren und immer wieder eintretender Störungen ist ein äußerst gefährliches Problem und berechtigt nicht nur zur Frage, warum ist Atomkraft schlecht ist, sondern auch die hohe Radioaktivität des entstehenden Atomabfalls und die nicht endgültig gefundenen Endlager.
Auch wenn bei der Frage „Warum ist Atomkraft schlecht?“ bleibende Endlager gefunden werden, so können diese niemals Sicherheit bezüglich austretender Strahlung garantieren, wie es beispielsweise am Schacht Asse II beispielhaft zu sehen ist.
Denn dort sind einbetonierte Fässer mit radioaktivem Müll durch das Salz im Gestein durchgerostet und setzen bereits nach 20 Jahren Strahlung frei, wo sie doch Hunderttausende von Jahren hätten halten sollen.
Abschließend auf die Frage, warum Atomkraft schlecht ist, kann also gesagt werden, weil sie unkontrollierbar in ihrer Gefährlichkeit ist.