Ein Wechselrichter, oder auch Inverter genannt, wandelt den von den Modulen der Photovoltaikanlage erzeugten Strom von Gleichspannung in Wechselspannung um. Ich wollte es aber noch genauer wissen.

Solarenergie © Flickr - gleneivey

Infos zu Wechselrichtern für Solarmodule

Einige der größten Hersteller von Wechselrichtern sind SMA oder Fronius. Diese bieten solche Wandler von der kleinsten privaten Anlage bis hin zu Großkraftwerken an.

Wechselrichter gibt es mit der Auslegung auf einphasigen Wechselstrom oder auch dreiphasigen Drehstrom. Die modernsten Modelle beinhalten Halbleiter aus Siliziumkarbid und erreichen Wirkungsgrade von ungefähr 98 Prozent, was also der perfekten Ausnutzung schon sehr nahe kommt.

Bei Photovoltaikanlagen kommen drei Arten von Wechselrichtern vor, nämlich Modul-, Zentral- und Strangwechselrichter. Modulrichter werden am Modul montiert, während Zentralrichter bei Kraftwerken und Großanlagen zum Einsatz kommen. Strangrichter regeln mittels eines Kabels mehrere Module gleichzeitig und sind derzeit am weitesten verbreitet.

Die Preise und mehr bei den Wechselrichtern

Die Kosten für einen Wechselrichter sind maßgeblich von der Größe abhängig und diese ergibt sich zwangsweise aus dem Anlagenformat. Als Beispiel seien hier die Geräte von SMA genannt. Der Kleinste in der Auswahl, der Sunny Boy 1100, beginnt preislich zwischen 700 und 800 Euro. Größere Geräte bewegen sich schnell im Segment von 3.000 und 5.000 Euro. Richtig teuer wird es dann bei Wechselrichtern für Großanlagen wie Kraftwerke, was jedoch nur die wenigsten von uns betrifft.

Will man wissen, welcher Wechselrichter im benötigten Leistungsbereich das beste Preis-Leistungsverhältnis innehat, so empfiehlt es sich, auf einen aktuellen Test zurückzugreifen. Allerdings kommen ständig neue Geräte auf den Markt, sodass man darauf achten sollte, eine aktuelle Studie zum Vergleich heran zu ziehen.
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